Schloß Neuhaus. Die weiter anhaltende Pandemie und die ungewisse künftige Lage haben den Bataillonsvorstand in enger Zusammenarbeit mit den Hauptleuten der Kompanien sowie der Vorsitzenden der Klangkörper und der Schießsportabteilung dazu veranlasst, den Königsball 2021 nicht stattfinden zu lassen. 

Die Entscheidung fiel den Verantwortlichen nicht leicht. Auch wenn noch einige Monate bis zum geplanten Termin hin sind, entschieden sie sich für den Entschluss. Der amtierende König Olaf Pippert, seine Königin Anette und der gesamte Hofstaat haben bereits im Januar 2020 den traditionellen Königsball mit den vielen Gästen in harmonischer Stimmung verlebt. So konnte auch Olaf dieser Entscheidung guten Gewissens zustimmen. 

Ein Ball in dieser Größenordnung bedarf viele Monate im Vorfeld an Arbeit und ist nicht binnen weniger Tage organisiert. Da heute nicht abgesehen werden kann, wie der Stand der Corona-Krise im Januar 2021 ist und wie ein Zuspruch der Bevölkerung und der Schützen wäre, werden die Ressourcen anderweitig eingesetzt. 

Die Entscheider hoffen auf ein breites Verständnis für die frühzeitige Absage. Auch weitere Bruderschaften im Kreis Paderborn haben bereits heute schon Bälle im Frühjahr 2021 absagen müssen. Weitere Entscheidungen zu Veranstaltungen und Feierlichkeiten werden zu späterer Zeit getroffen. 

Offene Teilnahme der Bruderschaft an Beerdigungen bleibt aber weiterhin untersagt

Schloß Neuhaus. Gut sechs Monate hält die weiter anhaltende Pandemie Deutschland und die ganze Welt im Griff. Über vier Monate davon sind Veranstaltungen und Treffen untersagt oder werden nur im kleinen Rahmen genehmigt. So konnten auch Beerdigungen nur im engsten Familienkreis unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. So hieß es auch für die verstorbenen Schützenschwestern und Schützenbrüder den letzten Weg ohne Begleitung durch die Bruderschaft zu gehen.

Durch zurückgegangene Infektionszahlen und der Rücknahme von Beschränkungen wird der Bürger-Schützen-Verein Schloß Neuhaus ab sofort wieder mit einer kleinen Abordnung seinen verstorbenen Vereinsmitgliedern die letzte Ehre erweisen. Teilnehmen werden in Uniform jedoch nur drei Schützen mit der Fahne sowie der Grabredner. Die Teilnahme weiterer Schützen bleibt weiterhin in Uniform untersagt. Der Vorstand weist ausdrücklich auf die Einhaltung der gültigen Vorschriften im Bereich Hygiene und Abstandshaltung hin und hofft auf das Verständnis von den Familienangehörigen und den Mitgliedern der Bruderschaft.
Der Bataillonsvorstand und die Abteilungsvorstände hoffen, dass die Lage es künftig zulässt, diesen Weg wieder gemeinsam zu gehen. Diese Regelung gilt so lange, wie nicht anderslautende Vorgaben von der Regierung verlautbart werden. Eine weitere Öffnung der Teilnahmeregeln wird ggfl. zu gegebenem Zeitpunkt kommuniziert.

Der Bataillonsvorstand und die Hauptleute

 

Auch wenn in diesem Jahr alles anders ist und unser geliebtes Schützenfest ausfallen musste, haben wir es uns vom Vorstand dennoch nicht nehmen lassen und unsere Freunde und Partner, die uns Schützenfest und das ganze Jahr über unterstützen, zu besuchen und Grüße der Schloß-Kompanie zu übergeben.

 

Wir waren u.a. bei unseren Freundschaftskompanien aus Neuenbeken, der Kämper Kompanie, in Nesthausen und in Ahden. Wir haben unsere Festwirte, Getränkelieferanten, das Tambourkorps und den Musikzug besucht. Wir waren bei Toni und Steffi, die seit Jahrzehnten ihren Garten als Kompanie Antreteplatz zur Verfügung stellen, genauso beim Hubertushof, beim „Treuen Husaren“, oder bei Gudrun von der Meinolfusstube, Weiter haben sich die Inhaberinnen der Floristikgeschäfte Sonja Kemper „Blumenstudio Kemper“ und Sandra Hoppe vom „Schloßgarten“ über unsere kleinen Aufmerksamkeiten sehr gefreut. 

 

Genauso natürlich auch unser Haus und Hof Bäcker Heinrich Gaßmüller, bei dem wir kurz vorbei geschaut haben. Wir glauben es war eine gute Aktion in dieser Tristesse der letzten Monate.

 

Alles Gute und bleibt gesund.

 

 

 

Grußwort vom Oberst:

SCHLOß NEUHAUS OHNE SCHÜTZENFEST
 
Die St.-Henricus Schützenbruderschaft Schloß Neuhaus ist mit 2600 Mitgliedern die größte Vereinigung im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Höhepunkt der Vereinsaktivitäten ist seit Jahrzehnten ein großes Schützenfest mit wahrem Volksfestcharakter, das
besonders seit seiner Verlegung in den Schlosspark 1963 stets an Attraktivität gewonnen hat. Welcher Ort verfügt schon über ein derartiges Ambiente mit Schloss, Barockgarten, Schlosshalle, Festplatz und Freilichtbühne?
 
Dieser Jahreshöhepunkt unseres Schützenwesens findet nun aus den bekannten Gründen nicht statt. Als Historiker weise ich an dieser Stelle darauf hin, dass es in der 107-jährigen Geschichte unserer Bruderschaft schon ähnliche, weit aus schmerzlichere Einschnitte gegeben hat.
 
Im August 1914 begann der erste Weltkrieg mit seinen gravierenden Auswirkungen. Obwohl er 1918 endete, konnten die Vereinsaktivitäten erst 1920 wieder aufgenommen werden, da das Jahr 1919 von grösseren politischen Unruhen geprägt war. So kam es, dass unser Königspaar aus dem Jahre 1914, Johannes Gaßmüller und Luise Ellenbürger, erst beim Schützenfest 1920 durch Heinrich Hansmann und Katharina Möller abgelöst werden konnte.
 
Kurz vor der Zwangsauflösung unseres Vereins durch die Nationalsozialisten feierte man im Juni 1938 noch einmal ausgiebig Schützenfest. Zwar führte der neu gegründete regimekonforme Schützenverein „TELL“ 1939 ein Schützenfest durch; diese Vereinigung wurde aber bei der Wiederbegründung der Schützenbruderschaft 1947 ignoriert. Vielmehr feierte man beim ersten Schützenfest nach dem zweiten Weltkrieg zunächst einmal das bereits 10 Jahre regierende Königspaar Bernhard Gockel und Maria Kuhlenkamp, bevor diese durch Josef Bökamp und Maria Ellenbürger abgelöst wurden.
 
Unser amtierendes Königspaar Olaf und Anette Pippert darf mit seinem Hofstaat ein weiteres Jahr die große Neuhäuser Schützenfamilie regieren. Es bleibt für uns alle die Hoffnung, dass  2021 wieder ein geregeltes Schützenwesen möglich sein wird.
 
Michael Pavlicic
-Oberst-

In den kommenden Tagen würden wir unser traditionelles Schützenfest im historischen Schloßpark feiern, aber in diesem Jahr werden wir Verzicht üben müssen und daheim bleiben.
Kein Prinzen- und Königsschmücken, kein Biwak und Kommers, kein Zapfenstreich mit Ehrungen und Ordensverleihungen, kein Festmarsch durch Schloß Neuhaus und auch kein gemeinsames Frühstück mit anschließendem Vogelschießen und Feuerwerk. Das gemütliche Beisammensein, die guten Gespräche, die hitzigen Diskussionen, das Feiern und das gesamte Flair fällt in diesem Jahr dem Schutz eines jeden von uns und aus Respekt den Erkrankten und Verstorbenen gegenüber schweren Herzens aus.

 
Flaggezeigen
Lasst uns aber nicht in eine Corona-Lethargie verfallen und gemeinsam. wie auch an Ostern, Flagge zeigen. Holt die Fahnen, Fähnchen und Wimpelketten aus den Ecken und schmückt eure Häuser und Wohnungen. Zeigt allen: Wir Schützen sind da, wir bleiben da und wir halten zusammen - auch in schlechten Zeiten. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Tagen einen Hauch von Schützenfest in unserem schönen Ort zu spüren.
 
Aber wir rufen euch dringend auf, euch an die Hygieneregeln und Vorgaben der Regierung strikt zu halten! Haltet Abstand! Übertreibt es nicht, auch wenn das Verlangen und die Lust nach geselligen Veranstaltungen, Treffen und Feiern groß ist. Vergesst nicht: Ihr spielt mit unseren Festen und Veranstaltungen im kommenden Jahr. Wir wollen im kommenden Jahr das Vereinsleben wieder in vollen Zügen genießen und da sind weitere Infektionswellen das Letzte, was uns hierbei hilft.
 
Bleibt gesund und virenfrei!
Euer Bataillonsvorstand

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

seit Anfang März ruht nun nicht nur unser Schützenleben, sondern auch unser aller Leben hat sich vollständig gewandelt. Kitas, Schulen, Geschäfte, Kirchen und Gaststätten sind geschlossen und das soziale Leben wurde auf ein Minimum reduziert. Es gilt Abstand zu halten zu allen, die uns lieb sind und abzuwarten, bis sich die Lage wieder bessert. Aber auch wenn ein Licht am Ende des Horizontes erscheint, werden wir uns noch eine lange Zeit einschränken müssen und alles tun, um gesund durch die Krise zu kommen und in hoffentlich absehbarer Zeit wieder ein „normales“ Leben führen zu können.

In der vierten Strophe unseres Bataillonsliedes heißt es: „Wir feiern unser Schützenfest mit Hof- und Königsthron, gemeinsam woll'n wir präsentieren im Schützenbataillon.“ So war es durchgängig seit 1948 nach dem Zweiten Weltkrieg – bis zu diesem Jahr.

Mit schweren Herzen und mit viel Wehmut müssen wir mitteilen, dass das Schützenfest 2020 bedingt durch die aktuelle Coronakrise nicht stattfinden darf. Und nicht nur das Fest entfällt. Bis zum 08. Juni sagen wir alle Termine der Bruderschaft ab. Auch weitere Termine bis 31. August 2020 werden vollständig ausfallen. Wann wir unser Schützenleben wiederaufleben lassen und den Proben- und Übungsbetrieb wieder starten können, steht noch nicht fest. Die traditionelle Begleitung unserer Verstorbenen auf ihrem letzten Weg kann ebenfalls noch nicht freigegeben werden.

Der Bataillonsvorstand hat gemeinsam mit den Hauptleuten beschlossen, dass ein Nachholtermin für unser Schützenfest nicht realisierbar ist. Inwiefern eine Alternativveranstaltung im Herbst 2020 durchführbar ist, kann zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht entschieden werden. Über die aktuellen Stände werden wir euch mittels sämtlicher Kommunikationswege informieren.

Erste Antworten zu Fragen rund um das Thema Schützenfest: Karussellmarken behalten auch in 2021 ihre Gültigkeit und können im kommenden Jahr genutzt werden. Die für dieses Jahr beantragten Verdienstorden und die Jubilarorden werden 2021 verliehen. Jubelkönige- und königinnen aus diesem Jahr werden ebenfalls 2021 gebührend geehrt und gefeiert.

„Schützen zeigen Flagge“ war zu Ostern schon ein erster Erfolg. Wir rufen euch nun wieder auf, an unserem Termin vom 06. – 08. Juni 2020 wieder eure Fahnen zu hissen, um so ein Zeichen der Solidarität mit den Erkrankten, Verstorbenen und den vielen Helfern zu setzen.

Nicht zu vergessen: unser aktueller Hofstaat mit dem Königspaar Olaf und Anette Pippert. Hier wurde einstimmig mit dem Hofstaat beschlossen, dass sie ein weiteres Jahr ihre Ämter bekleiden dürfen und freuen sich gemeinsam mit euch 2021 ein wunderschönes Schützenfest zu feiern.

Wir wünschen euch, euren Familien und Freunden alles Gute und vor allem Gesundheit. Wenn wir uns alle an die Regierungsvorgaben halten, können wir schon bald wieder gemeinsam Schützenleben leben.

Mit freundlichen Schützengrüßen


Oberst Michael Pavlicic
mit seinen Vorstandskollegen und den Hauptleuten

 

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Schloß Neuhaus. Aufgrund der derzeitigen Lage verzichtet der Bürger-Schützen-Verein Schloß Neuhaus vorerst auf die Teilnahme an Beerdigungen von Schützenschwestern und Schützenbrüder. Der Vorstand bittet die Angehörigen um das Verständnis, dass die Bruderschaft zurzeit keine Abordnungen mit Fahne zu Beisetzungen entsendet. Der obligatorische Kranz wird allerdings weiterhin gestellt. Sobald sich die Lage wieder normalisiert hat, werden wieder Teilnehmer des Vereins anwesend sein. Sofern Mitglieder in der Zeit versterben, wird ihnen wie allen anderen auch ein ehrendes Andenken bewahrt und sie werden in Gesprächen und Gedanken weiter bei uns sein.
Der Bataillonsvorstand mit den Hauptleuten

Am 12.01.2020 sind auf der Schiessanlage im Schloss der neue Schüler- und der neue Jugendprinz ermittelt worden.
Romy Olmer von der Hatzfelder-Kompanie errang den Titel als Schülerprinzessin und neuer Jugendprinz wurde Sebastian Schröder aus unserer Schloß-Kompanie.
Wir gratulieren recht herzlich und wünschen ihnen viel Erfolg beim Bezirksschießen am 25.01.2020 in Elsen.

Foto v.L.: Oberst Michael Pavlicic, Dominik Osterholz (Btl.-Jungschützenmeister), Romy Olmer, Sebastian Schröder, Kai Cardwell (Stv.-Btl.-Jungschützenmeister)

 

Schloß-Kompanie begeht Jubiläen

 

Jahresauftakt mit Schützenmesse. Rückblick im Zeichen des Bundesfestes.

 

Am vergangenen Samstag, den 18. Januar 2020, läutete die Schloß-Kompanie des Bürger-Schützen-Vereins Schloß-Neuhaus 1913 – St. Henricus Bruderschaft e.V. ihre Jahreshauptversammlung mit einer besonderen Schützenmesse ein. Zelebrant Prof. Dr. Peter Schallenberg zog die Anwesenden in der Pfarrkirche St. Heinrich und Kunigunde mit seinen pointierten Ausführungen in seinen Bann. Er erinnerte an die Historie der Schützenvereine und ermunterte gleichzeitig zu mehre Engagement für Benachteiligte in der Gesellschaft.

 

Im Anschluss konnte Hauptmann Raimond Leiwen rund 150 Mitglieder in der Schlosshalle zum weltlichen Teil des Abends begrüßen. Mit eindrucksvollen Worten schilderte er das vergangene Jahr und umriss das Bundesfest 2019, welches durch die Bruderschaft in Schloß Neuhaus ausgerichtet worden war. Dabei sparte er nicht mit Dankesworten. „Ein Ortsbild in grün und gelb, gut gelaunte Menschen, Gäste, Freunde und ganz großes Kino in Sachen Ehrenamt. Da kann man nur sagen: Hut ab!“, so der Offizier. Für ihren Einsatz erhielt die Schloß-Kompanie nebst Tambourcorps stellvertretend je ein silbernes Festabzeichen von Geschäftsführer Markus Cink überreicht.

 

Während der weiteren Ausführungen wurden besonders gelungene Jubiläen des vergangenen Jahres resümiert: 50 Jahre Freundschaft mit der Kämper Kompanie des PBSV Paderborn sowie die 30-jährige Verbindung zum Schützenverein Ahden. Da kam es gerade Recht, dass auch die „Metthünkel“ – als Stärkung auf der Jahreshauptversammlung gereicht – seit genau 60 Jahren ausgeteilt wurden.

 

Traditionell berichteten im Verlaufe des Abends Kassierer, Verwaltungsoffizier, Spieß und Seniorenbetreuer aus Ihren jeweiligen Bereichen. Insbesondere die Jungschützen erzählten von gemeinsamen Aktionen und freiwilligen Fortbildungen zur Präventionsarbeit mit Jugendlichen. Mit aktuell 122 Jungen und Mädchen bilden sie innerhalb der 766 Mitglieder starken Schloß-Kompanie einen stets engagierten Teil der Gemeinschaft.

 

Bei den anschließenden Vorstandswahlen konnte mit der Bestätigung von Oberleutnant Markus Pollmeier, Schriftführer Torben Mensch und Spieß Markus Günzel Kontinuität gesichert werden. Ebenfalls in ihren bisherigen Positionen wiedergewählt wurden: Platzmeister Uwe Merschmann, Zeugwart Raphael Pollmeier sowie die Bierfeldwebel Paolo Bordonaro und André Müller. Mit der Wahl von Marius Voß als Fahnenoffizier und Guido Thiele für das Amt des Unteroffizierskassierers rückten zwei jüngere Bewerber in Positionen nach, welche sich bereits im Vorfeld mit viel Engagement eingebracht hatten.

 

Bei der Verkündung der Ergebnisse des Kompaniepokalschießens konnte sich der 3. Zug mit einem Durchschnitt von 92,6 Ringen wieder als Sieger feiern lassen. In der Einzelwertung überzeugte Michael Zemelka (97 Ringe) vor Markus Pollmeier (ebenfalls 97 Ringe) und Christian Stolzenburg mit 95 Ringen. Bei den Sportschützen siegte Peter Lüttke-Bexten (98 Ringe), gefolgt von Serdar Vurgun (97 Ringe) sowie Philip Lütke-Bexten (91) auf Platz 3. Die Wertung der Jungschützen führte Joshua Kemper mit 93 Ringen an. Bei den Offizieren sicherte sich Christian Stolzenburg mit 82,9/1000 Teiler den Pokal, die Unteroffiziere umjubelten Sebastian Stolzenburg mit 9,8/1000 Teiler und die Ehrenscheibe ging an Serdar Vurgun mit einem 39,8/1000 Teiler.

 

Für das Jahr 2020 kündigte der Hauptmann ein vielfältiges Programm an. Neben den Planungen für das eigene Schützenfest im Barockgarten des Schlosses wollen Arbeitseinsätze beim Wohnheim St. Marien sowie im Wald des Wilhelmsberges angefasst werden. Alljährlich verbinden die Schützen dort die Kreuzwegreinigung mit einer Müllsammlung entlang der Fußwege. „Umweltschutz durch Anpacken und Aufräumen – bei uns keine Modeerscheinung, sondern längst praktizierte Tradition“, fasste ein Teilnehmer der Versammlung dies zusammen. Und ein weiteres Jubiläum kündigte sich an: so wollen die Züge zu ihrem 50-jährigen Bestehen im September diesen Jahres ein Familienprogramm auf die Beine stellen. Weitere Informationen zu allen ehrenamtlichen Aktivitäten sowie dem Vereinsleben sind für Interessierte unter schlosskompanie.de abrufbar.

 

Foto „Pokale“: Pokalsieger umringen Oberleutnant Markus Pollmeier (3. von links) und Hauptmann Raimond Leiwen (5. v. l.)

Foto „Orden silber“: Übergabe des silbernen Festabzeichens durch Geschäftsführer Markus Cink (Bildmitte) an Hauptmann Raimond Leiwen (r.) und Tambourmajor Manfred Jasper (l.)

 

 

 

Am Sonntag, den 17. November 2019 nehmen wir am traditionellen Volkstrauertag der Kameradschaft ehemaliger Soldaten wie gewohnt in Uniform teil. Damit gedenken wir den vielen gefallenen Soldaten und Zivilisten der beiden verherenden Weltkriege sowie der Kriege und Unruhen der heutigen Nachkriegszeit.

Wir treffen uns um 10.45 Uhr im Schloßinnenhof. Um 10.55 Uhr marschieren wir gemeinsam mit den anderen Schloß Neuhäuser Vereinen und deren Fahnenabordnungen zum Ehrenhain. Dort findet die Rede zum Volkstrauertag und die dazugehörige Kranzniederlegung statt. Wir nehmen mit allen Kompaniefahnen und der Bataillonsfahne teil.

Im Anschluß lädt die Kameradschaft noch auf einen gemütlichen Umtrunk ein.

Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme unserer Bruderschaft.