Offene Teilnahme der Bruderschaft an Beerdigungen bleibt aber weiterhin untersagt

Schloß Neuhaus. Gut sechs Monate hält die weiter anhaltende Pandemie Deutschland und die ganze Welt im Griff. Über vier Monate davon sind Veranstaltungen und Treffen untersagt oder werden nur im kleinen Rahmen genehmigt. So konnten auch Beerdigungen nur im engsten Familienkreis unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. So hieß es auch für die verstorbenen Schützenschwestern und Schützenbrüder den letzten Weg ohne Begleitung durch die Bruderschaft zu gehen.

Durch zurückgegangene Infektionszahlen und der Rücknahme von Beschränkungen wird der Bürger-Schützen-Verein Schloß Neuhaus ab sofort wieder mit einer kleinen Abordnung seinen verstorbenen Vereinsmitgliedern die letzte Ehre erweisen. Teilnehmen werden in Uniform jedoch nur drei Schützen mit der Fahne sowie der Grabredner. Die Teilnahme weiterer Schützen bleibt weiterhin in Uniform untersagt. Der Vorstand weist ausdrücklich auf die Einhaltung der gültigen Vorschriften im Bereich Hygiene und Abstandshaltung hin und hofft auf das Verständnis von den Familienangehörigen und den Mitgliedern der Bruderschaft.
Der Bataillonsvorstand und die Abteilungsvorstände hoffen, dass die Lage es künftig zulässt, diesen Weg wieder gemeinsam zu gehen. Diese Regelung gilt so lange, wie nicht anderslautende Vorgaben von der Regierung verlautbart werden. Eine weitere Öffnung der Teilnahmeregeln wird ggfl. zu gegebenem Zeitpunkt kommuniziert.

Der Bataillonsvorstand und die Hauptleute