Auch ein Mangel an (geöffneten) Gaststätten in Schloß Neuhaus kann die Zylindergänger des 2. Zuges nicht stoppen!

Nach 2 Jahren Zwangs-Pause gab es eine unerwartete Herausforderung für die Durchführung der traditionellen WISA. Gleich 4 der Stamm-Lokale dieser traditionellen Veranstaltung, welche seit über 40 Jahren stattfindet, gönnten sich eine - sicher wohlverdiente - Pause zwischen den Feiertagen. 

Dennoch trafen sich 10 Mitglieder des 2. Zuges um die Tradition Aufrecht zu erhalten, getreu dem Motto:

"Wir wollen jährlich einmal testen wie das Bier in diesem Hause schmeckt. Ist's vom Guten, ist's vom Besten und ist der Preis auch noch perfekt? Zu jenem Zweck, bei solcher Probe, erscheinen wir in nobler Robe!"

In diesem Jahr ging es als Premiere zum Schlürschluck an die Grenze zu Sennelager. In der Vergangenheit startete die WISA des Öfteren in Mastbruch, eine typische Abfolge war Volmari, Hatzfelder Krug, Nachtigall und dann in die Neuhäuser Gaststätten. Seit Schließung der beiden Erstgenannten war es somit das erste Mal, dass in Mastbruch begonnen wurde. Von dort ging es zu Fuß in das ehemalige Löns-Stübchen, zur ehemaligen Wirtin und Mitglied des 2. Zuges - Anke Fürst. Dort konnten die Zylindergänger sich stärken, es wurde ein hervorragend zubereitetetes Mal eingenommen.

Zum Abschluss ging es zum Zug-Lokal, den Meinolfus-Stuben. Wirtin Gudrun Hoppe und ihre Mannschaft bewirteten die Zylindergänger wie gewohnt vorzüglich.

"Das kühle Bier, es war vom Besten!"

Liebe Wirtinnen und Wirte der Gaststätten Waldhotel Nachtigall, Alte Residenz, Hubertushof und Treuer Husar - Wir würden uns freuen Euch nächstes Jahr wieder besuchen zu dürfen!

 

Foto „Löns-Stübchen“ mit Anke Fürst

 

Foto „Meinolfus-Stuben“ mit Gudrun Hoppe

 

 

Schützen begehen Jahreshauptversammlung im Waldhotel Nachtigall

Zu einer Jahreshauptversammlung mit einigen Besonderheiten konnte Hauptmann Raimond Leiwen am vergangenen Freitag, den 20. Mai 2022, die 125 Teilnehmer im Waldhotel Nachtigall begrüßen. Hatte der Vorstand der Schloß-Kompanie des Bürger-Schützen-Vereins Schloß-Neuhaus 1913 – St. Henricus Bruderschaft e.V. sich doch dazu entschieden, Ort und Ablauf der Zusammenkunft probeweise abzuändern und zu modernisieren. Weiterhin sollte der Spielmannszug der Feuerwehr Paderborn den Abend musikalisch untermalen. „Wir mussten den eigentlichen Termin wegen der Pandemie erneut verschieben, haben uns alle sehr auf dieses Highlight gefreut und im Vorfeld viel mit der Corona-Situation beschäftigt. Aber das katastrophale Wetter mit seiner zerstörerischen Kraft hatten wir leider nicht mit auf dem Plan“, umschrieb Hauptmann Leiwen die Absage des Spielmannszuges, dessen Mitglieder aufgrund der dramatischen Unwetterlage in Paderborn kurzfristig zum Dienst gerufen worden waren.

Vor der gebannten Versammlung wurden neben den kurzen Berichten von Kassierer und Seniorenbetreuer zwei Schützenbrüder aufgrund ihrer jahrelangen Tätigkeit besonders in den Fokus gestellt: nach Übergabe der Aufgaben als Zugfeldwebel des dritten Zuges und Zugführer des ersten Zuges an ihre jeweils jüngeren Nachfolger wurden Uli Mertens zum Feldwebel auf Lebenszeit und Wolfgang Appelbaum zum Leutnant auf Lebenszeit sowie Ehren-Zugführer befördert. In seiner Laudatio betonte der Hauptmann das unermüdliche Engagement der beiden Würdenträger. Präsente mit kulinarischem Inhalt komplettierten die Dankesrede.

In die Reihen des Kompanievorstandes wählte die Versammlung ein neues und gleichzeitig bekanntes Gesicht aus ihrer Mitte: Benjamin Ruh, Vollblut-Schütze und bisheriger Zugführer des zweiten Zuges, tritt in die Fußstapfen von Verwaltungsoffizier Christian Stolzenburg, der nach zwölf Jahren Vorstandsarbeit in den Schützenruhestand tritt. „Wir werden dafür eine würdige Verabschiedung zum Auftakt unseres Schützenfestes im kommenden Juni vornehmen“, kündigten die Redner übereinstimmend an. Die weiteren Wahlen der Funktionsträger sowie die Wiederwahl des Hauptmannes erfolgten im Anschluss einstimmig und sicherten somit die Kontinuität in den jeweiligen Bereichen.

Bei der Verkündung der Ergebnisse des Kompaniepokalschießens konnte sich der 3. Zug mit einem Durchschnitt von 92,4 Ringen wieder als Sieger feiern lassen. In der Einzelwertung überzeugte Michael Zemelka (98 Ringe) vor Christian Stolzenburg (97 Ringe) und Markus Pollmeier mit 96 Ringen. Bei den Sportschützen siegte Serdar Vurgun (97 Ringe), gefolgt von Peter Lüttke-Bexten (95 Ringe) und Silvia Sattler (94) auf Platz 3. Die Wertung der Jungschützen führte Theodor Menneken mit 86 Ringen an. Bei den Offizieren sicherte sich Conny Suermann mit 115,6/1000 Teiler den Pokal, die Unteroffiziere umjubelten Peter Lütke-Bexten mit 72,3/1000 Teiler und die Ehrenscheibe ging an Serdar Vurgun mit einem 76,2/1000 Teiler.

Fest im Blick haben die Schloß-Schützen auch das große Schützen- und Heimatfest, welches vom 04. bis 06. Juni 2022 im Bereich des Schlossparks stattfinden wird. Neben Fahrgeschäften sowie Ständen mit verschiedenen Leckereien bieten die Festtage ein Wiedersehen mit guten Freunden. Auch die Musik- und Spielmannszüge der Gastvereine werden ein buntes Bild in die historische Gartenanlage zaubern. Mit besonderer Spannung wird das Schießen auf der neu gestalteten Freilichtbühne am Schützenfestmontag erwartet. Nach zwei Jahren Pause fiebern viele Vereinsmittglieder dem Wettbewerb um die Insignien entgegen. Aus den Reihen der Schloß-Kompanie haben bereits zwei Anwärter auf die Königswürde ihre Schießkarte abgegeben.

Foto „Kompanievorstand neu“: Der anwesende Kompanievorstand sowie Kommandeur Raimund Voß (rechts) mit dem neuen Verwaltungsoffizier Benjamin Ruh (3. v. links).

 

 

Unten angehängt befindet sich der Mitgliederbrief für die Jahres Hauptversammlung 2022

Unten angehängt befindet sich der Marschplan für das Schützenfest 2022

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Schützenfest Marschplan Schloß Kompanie 2022.pdf) MarschplanSchloßKompanie2022.pdf[Schützenfest Marschplan Schloß Kompanie 2022]75 kB