In neuem Gewand: Das Frühstücksbrunch der Damen

 

 

„Hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine starke Frau…“ so oder so ähnlich lautet ein altes Sprichwort, dem sich die Schloß-Kompanie in diesem Jahr wieder besonn. Wenn auch weibliche Mitglieder längst ein normales Bild bei den Veranstaltungen sind und zum Schützenalltag gehören, wurden im April dieses Jahres extra die jeweiligen (Ehe-) Frauen der Zunft in das historische Gebäude des ehemaligen Marstall-Cafés eingeladen. Schon in der Vergangenheit als „Frauennachmittag“ gestartet, wurde für dieses Mal bewusst ein neues Format gewählt, dass mittels Standort, Inhalt und Geschmack sehr gut bei den rund 100 Teilnehmerinnen ankam und für kurzweilige Stunden sorgte.


Unter ehrwürdigem Kreuzgewölbe, an weiß eingedeckten Tischen und mit einer stimmenden Blumendekoration bot sich in geschmackvollem Ambiente den Damen der eigenen Schützen sowie der der Vorstände befreundeter Vereine zunächst ein Sektempfang dar, der zu ersten Gesprächen einlud und die Neugierde steigerte. Als Begleitung wurden Canapés von Fisch, Waldpilzen oder Gemüse gereicht. Die Mannschaft unter dem 1. Verpflegungsfeldwebel Michael Zemelka war dafür schon seit den frühen Morgenstunden aktiv und präsentierte Speisen auf tollem Niveau. Hauptmann Leiwen konnte ein sehr ansprechendes Buffet eröffnen, das als Brunch dargeboten wurde. Neben Klassikern des herzhaften und süßen Frühstückes, Fisch und Salaten, war dieses durch warme Speisen, etwa einer Nudelpfanne, ergänzt. „Damit möchten wir Euch ein Stück weit Danke sagen für die Unterstützung über das Jahr hinweg und gleichzeitig etwas Besonderes bieten“, so das Credo der Begrüßung. Fortan konnten die Stärkung und der Genuss an den Köstlichkeiten nach Lust und Laune strapaziert werden. Der Kompanievorstand versorgte die gemischten Tische dabei persönlich mit heißen und manch kalten Getränken.


Während gespeist, geplauscht und gelacht wurde sorgte der arrangierte Zauberkünstler für magische Momente unter den erstaunten Blicken der Teilnehmerinnen. Aus den Gesprächen ging eines klar hervor: Beim nächsten Mal komme ich unbedingt wieder!

 

 

 

 

Angehängt finden sie den Artikel zum Königsball 2018 aus der NW.

 

Neue Westfälische, 31. Januar 2018.

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Mit deutlicher Beteiligung hielt die Schloß-Kompanie des Bürger-Schützen-Vereins Schloß-Neuhaus 1913 – St. Henricus Bruderschaft e.V. am vergangenen Samstag ihre Jahreshauptversammlung ab. Den knapp 160 anwesenden Schützen rief Hauptmann Raimond Leiwen in der Schloss-Halle seinen Wunsch vom vergangen Jahr ins Gedächtnis: Einen Würdenträger beim Schießwettkampf unter der Vogelstange am Pfingstmontag. Und wahrlich: „Die Flaute der Schloß-Kompanie hatte sich in einer Zitterpartie um die Königswürde zu echten Festspielen auf der Freilichtbühne gedreht und mit unserem König Winnie sowie allen drei Prinzeninsignien auf einen Streich haben wir Vereinsgeschichte geschrieben. Das soll uns mal einer nachmachen!“, so der Offizier.
In den Berichten der übrigen Bereiche galt die Aufmerksamkeit neben dem Seniorenbetreuer und dem Spieß, der leider die Mitteilung von umgestürzten Bäumen auf die Kapelle im Wilhelmsberg überbringen musste, insbesondere den Ausführungen der Jungschützenabteilung. Ricarda Brück aus dem Leiterteam hatte einen erneuten Anstieg der Mitgliederzahlen zu verzeichnen. Mit dieser 140 Personen umfassenden Gemeinschaft verfügt die Schloß-Kompanie damit weiterhin über einen starken Nachwuchs an Jungen und Mädchen und ist mit insgesamt 761 Mitgliedern die zweitstärkste Kompanie im Verein.
Bei den anschließend erfolgten Wahlen konnte die bewährte Konstellation aus jüngerem Nachwuchs und erfahrenen Schützen in den verschiedenen Positionen gesichert werden. Neben Verwaltungsoffizier Christian Stolzenburg, Fahnenoffizier Andreas Brück und Jungschützenleiter Sebastian Stolzenburg wurden ebenfalls für den Festausschuss sowie bei den Platzmeistern die Kandidaten für jeweils eine weitere Periode in ihren Ämtern bestätigt. „Wir freuen uns alle sehr, dass sich all diese engagierten Schützenbrüder ohne Zögern erneut zur Wahl gestellt haben und wir sie weiterhin in unseren Reihen begrüßen dürfen“, so Hauptmann Leiwen bei Verkündung der Stimmenauszählung. Innerhalb der Verpflegungsmannschaft legte Jürgen Klein nach über 15 Jahren seine Aufgaben in jüngere Hände und konnte sich über ein Präsent mitsamt lobender Worte bei der Verabschiedung freuen. Mit Michael Zemelka als neuem 1. Verpflegungsfeldwebel und seinem Stellvertreter Daniel Bade wählte die Versammlung hier ein tatkräftiges Team in die Nachfolge. Die erste Nagelprobe beim traditionellen Metthünkel-Essen wurde am selben Abend mit Bravour gemeistert.
Schießmeister Patrick Sattler verlas die Ergebnisse des Kompaniepokalschießens: Der 3. Zug konnte sich mit einem Durchschnitt von 95,7 Ringen als Sieger feiern lassen. In der Einzelwertung siegte Markus Pollmeier mit 98 Ringen vor Michael Zemelka (ebenfalls 98 Ringe) und Franz-Josef Fresen (95 Ringe). Bei den Sportschützen führte Sebastian Stolzenburg (98 Ringe) vor Silvia Zirnsack (97 Ringe) und Peter Lütke-Bexten (95 Ringe) die Wertung an. Den Offizierspokal sicherte sich dieses Jahr Torben Mensch mit 191,5/1000 Teiler, den Unteroffizierspokal Ulrich Mertens mit 138,8/1000 Teiler und die Ehrenscheibe Andreas Knappe mit 72,4/1000 Teiler. Über den jeweiligen Zugpokal freuten sich Sillvia Zirnsack 1. Zug, Peter Lütke-Bexten 2. Zug sowie Sebastian Stolzenburg 3. Zug.
Mit Spannung lauschten die Anwesenden dem Vortrag von Geschäftsführer Markus Cink, der über den Zwischenstand des Gremiums um die Satzungsänderung berichtete. Insbesondere die zukünftige Kleiderordnung der Schützenschwestern geriet in den Fokus.
Auch das Jahr 2018 wollen die Schützen weiter kräftig anpacken. Neben dem kleinen Jubiläum mit dem Gedächtnisgarten St. Marien, dem anstehenden Schützenfest im Juni sowie dem Flug über den großen Teich laufen bereits die Vorbereitungen für das Bundesfest 2019, welches in der ehemals fürstbischhöflichen Residenz abgehalten werden wird. Zahlreiche Mitglieder der Schloß-Kompanie sind ebenfalls in den Projektgruppen vertreten – ganz im Sinne einer Zeile des angestimmten Kopanieliedes: „…Schloß-Schützen beweget den Schützen-Verein.“

Auch im Jahr 2017 hieß es wieder „Wir wollen jährlich einmal testen wie das Bier in diesem Hause schmeckt! Ist’s vom Guten, ist’s vom Besten und ist der Preis auch noch perfekt? Zu diesem Zweck, zu jener Probe - erscheinen wir in nobler Robe“.

11 Schützenbrüder des 2. Zuges besuchten zunächst die Gaststätten „Waldhotel Nachtigall“ & die “Meinolfus Stuben”, wo ein vorzügliches Mahl zur Stärkung eingenommen wurde. Anschließend führte der Weg zur „Alten Residenz“ & zum “Schlössle”, wo auch einige Damen der Markt-Kompanie zu Gast waren. Grund war die parallel stattfindende Jahreshauptversammlung der Markt-Kompanie in der benachbarten Schlosshalle.

Das “Schlössle” wurde zum ersten Mal von den Zylindergängern aufgesucht, auch aus diesem Grund sollte dies photographisch festgehalten werden. Auf dem Foto ist Roman Murach, Inhaber vom “Schlössle”, mit den Zylindergängern zu sehen.

Wie im vergangenen Jahr wurde “zum treuen Husar” als Abschluss-Gaststätte ausgewählt. Auch hier traf man - wie zuvor in vielen Gaststätten - auf Bekannte Gesichter des Bürger-Schützen-Vereins Schloß Neuhaus.

 

Am Samstag, den 27. Januar 2018 findet der traditionelle Ball zu Ehren unserer Majestät in der Schloßhalle in Schloß Neuhaus statt. Winfried und Marita Kurte freuen sich samt des gesamten Hofstaats darauf, mit vielen Gästen diesen besonderen Abend gemeinsam zu verleben.

 

Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Karten im Vorverkauf: 10,00 Euro
Karten an der Abendkasse: 12,00 Euro

 

Als Band wird uns in diesem Jahr die "Diana-Stern-Band" aus Dortmund musikalisch begleiten. Zu späterer Stunde übernimmt dann ein DJ vom "Padersound" und sorgt für beste Stimmung bis in die frühen Morgenstunden. Selbstverständlich verzaubert ein hochkarätiger Show-Act alle Besucher im Laufe des Abends.

 

Der Vorverkauf der Karten hat bereits begonnen. Die Karten können bei der VerbundVolksbank OWL, bei der Sparkasse Paderborn-Detmold, bei Juwelier Opal, im Restaurant "Zum Schlössle" (alle jeweils in Schloß Neuhaus) oder auch beim amtierenden Hofstaat erworben werden. Tische können am Sonntag, den 21. Januar 2018 von 10.00 - 11.00 Uhr in der Schloßhalle reserviert werden.

 

 

Seit Anfang dieses Jahres überarbeitet ein Gremium aus 10-13 Schützen die aktuelle Geschäftsordnung unserer Bruderschaft. Das Gremium besteht aus Vertretern des Bataillonsvorstands und aller vier Kompanien. Ziel ist es, die Vertiefung, Erläuterung und Ausgestaltung der Satzung, quasi das Drehbuch unseres Vereins, zu überarbeiten. Ein lebendes Regelwerk mit Tiefgang. Nach über 20 Jahren nach der Erstellung ist dieses Werk in die Jahre gekommen. Nicht nur dass es unvollständig ist – nein es ist auch in zahlreichen Punkten überholt und muss an die Gegenwart angepasst und für die Zukunft ausgerichtet werden. Die überarbeitete Version wird, so aktuell geplant, auf der Hauptversammlung im März 2019 präsentiert.

 

Unter anderem stand die Kleiderordnung der Damen der Bruderschaft auf dem Prüfstand. Hier reden wir nicht von den Jungschützinnen. Es geht um die Mitglieder, die in die Züge bzw. die Kompanie wechseln bzw. dort eintreten.

 

 

 

Wie sieht es bisher aus? Schaut man sich mal die Damen im Festumzug an oder blickt man auf Veranstaltungen in die Runde fällt eins auf:           

 

          Manche tragen schwarzen Rock, Weste, Krawatte.           

 

          Andere wiederum schwarze Hose, Weste, Halstuch.          

 

          Wieder andere schwarze Hose, Schützenrock, keine Kopfbedeckung.

 

          Dann wieder schwarze Hose, Schützenrock, Barett inkl. der Varianten Krawatte vs. Halstuch

 

Bei den Männern ein anderes Bild:

 

          Schwarze Hose, weißes Hemd, Krawatte, Hut.

 

Der Begriff „Uniform“ bzw. einheitlicher Schützenrock ist bei den weiblichen Mitgliedern noch nicht erkennbar; dabei sollte die Kleidung optisch einheitlich und so die Zugehörigkeit zu einer Einheit symbolisieren.

 

Hier wurde es seitens der Führungsriege des Bataillons und der Kompanien bzw. Abteilungen versäumt, von Anfang an eine einheitliche Regelung mit dem betreffenden Kreis einvernehmlich zu finden. Hinzu kam, dass auch nach und nach Frauen in Führungspositionen gewählt wurden und somit z.B. als Feldwebel eine Schärpe tragen. Diese Fälle wurden lange außer Acht gelassen und nicht geregelt. Ausgenommen hier sind die Damen der Klangkörper, welche bereits schon vorbildlich ein einheitliches Erscheinungsbild abgeben.

 

Um ein einheitliches Bild auch in den Mannschaften in Zukunft abzugeben, besonders mit Blick auf unser Bundesfest 2019, wurde eine Regelung geschaffen, die für alle künftig bindend ist. Wir reden nicht über langes Hemd, kurzes Hemd oder Bluse; flache Schuhe oder mit Absatz; oder Jacke tailliert oder nicht tailliert. Hier liegt die Entscheidung weiter frei bei den Betreffenden.

 

Wir befürworten jedoch eine einheitliche Uniform ähnlich wie bei den Männern:

 

Hose, Bluse/Hemd, Krawatte, Jacke und Barett. Ob die Jacke nun tailliert oder nicht ist, bleibt jeder Frau selbst überlassen; was halt welcher Frau steht. Somit ist auch im Falle der Beförderung das Thema "Tragen einer Schärpe" mit geregelt und kann wie bei den Männern ganz normal mit den typischen Schulterklappen getragen werden.

 

Erste Gespräche mit einigen Schützinnen haben uns diese Anzugsordnung auch als praktikabel widergespiegelt, auch wenn das Thema Frisur in Kombination mit dem Tragen eines Baretts für manche eine große aber machbare Herausforderung darstellt. Am Ende des Tages haben wir hiermit eine Regelung, die für alle in Zukunft ein einheitliches und ansprechendes Erscheinungsbild darstellt.

 

Natürlich wird es Übergangsfristen geben, da es bestimmt Frauen gibt, die sich gerade mit dem einen oder anderen teuer erworbenen Kleidungsgegenstand eingedeckt haben. Zielrichtung Bundesfest 2019 wäre der ideale Zeitpunkt, Frauen wie Männer einheitlich unsere schöne Residenz zu repräsentieren. Die Uniformenhersteller Michelis in Hövelhof und Werner in Thüle wissen bereits Bescheid.

 

Gerne stehen meine Vorstandskollegen aus den Kompanien und Bataillon oder natürlich auch ich gerne für eine weitere Fragen oder Anregungen zur Verfügung. Ich freue mich auf die Gespräche.

 

Herzlichen Dank.

 

Euer

 

Markus Cink

 

-Btl.-Geschäftsführer-

 

Beim Königsabend der Schloß-Kompanie im Bürger-Schützen-Verein Schloß Neuhaus standen König Winfried Kurte, Kronprinz Hendrik Gaßmüller, Apfelprinz Konrad Niewöhner und Zepterprinz Helmut Stollhans einmal mehr im Mittelpunkt.

Die Termine 2018 können im Kalender oder im unten angehängten PDF Dokument eingesehen werden.

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Vor einiger Zeit haben wir aufgerufen, Ideen und Vorschläge zum Logo des Bundesfestes 2019 einzureichen. Aus den vorgelegten Ideen haben wir nun den besten Vorschlag ausgewählt und in Form gebracht. Die Grundidee stammt vom Schützenbruder und Spieß der Residenz-Kompanie Lukas Mitschke und wurde vom Leiter der Schießsportabteilung und Diplom Fotodesigner Roald Gramlich überarbeitet und in die finale Form gebracht. Dieses Zeichen wird in den kommenden Jahren fortwährend präsent sein und auf das Highlight in 2019 hinweisen.
Das Logo zeigt im oberen Bereich das ehemals fürstbischöfliche Schloß; es geht in seinen Anfängen auf das Jahr 1257 zurück. Der heutige Baukörper besteht aus fünf Häusern, die zwischen 1360 und 1597 errichtet wurden. Das Schloß, der wieder erstellte Barockgarten, die Schloßhalle und der angrenzende Festplatz sind die Heimstätte unserer großen Schützenbruderschaft. Im unteren Teil des Logos sieht man von links das Haus Thombansen von 1694, eines der bedeutendsten Bürgerhäuser des Ortes, sowie den Turm der Pfarrkirche St. Heinrich und Kunigunde, die einstmals Residenz-Stadt und Kirchspielkirche von Neuhaus. Die heutige im Jahre 1668 vom Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg errichtete gotisierende Saalkirche gilt im Betreff der Innenausstattung als zweitbedeutendstes Gotteshaus im ehemaligen Hochstift Paderborn nach dem Dom. Links erkennen wir das Emblem des Bundes der historischen Deutschen Schützenbruderschaften, rechts das alte Wappen der Minderstadt Neuhaus in der seit 1620 verwendeten Form, eingerahmt durch den Schriftzug "Bundesfest 2019 Schloß Neuhaus". Die grüngelbe Linie symbolisiert in den Vereinsfarben gleichzeitig die Farben der alten Minderstadt und späteren Gemeinde Schloß Neuhaus die Verbindung zu den Flüssen Alme, Lippe und Pader, welche sich an der "Schloßspitze" zur Lippe vereinen. Desweiteren unterstreicht sie die Verbindung von unserer Bruderschaft zum Bund.

Ein wahrlich fürstliches Abzeichen!

Sämtliche Rechte am Abzeichen liegen bei der Bruderschaft und bedürfen bei Nutzung der Genehmigung des Vorstands.